Ich kann nicht, weil…

Ausreden gibt es im Leben viele. Warum man nicht zur Familienfeier gehen möchte, weshalb die eigentlich geplante Sporteinheit flachfallen muss und wieso man jetzt gerade keine Zeit hat, mit der Schwiegermutter zu telefonieren. All diese Bereiche zähle ich zu den eher kleinen Notlügen und Ausflüchten, die selbstverständlich erlaubt sind. Was ich aber gar nicht verstehen kann, sind Menschen, die sich vor dem Ausüben eines ordentlichen Berufes drücken, weil sie fadenscheinige Begründungen vorschieben.
Was dabei herauskommt, sind meist unzufriedene Menschen, die auf Kosten des Staates leben und dennoch nicht die Erfüllung finden. Jobangebote, die man ihnen macht, sind meist aus diversen Gründen nicht passend, auch wenn es genügend Chancen gäbe. Die Wut hierüber, die sich unter der arbeitenden Bevölkerung breit macht, kann ich nur zu gut verstehen, denn immerhin sind es die eigenen Steuergelder, die für die Faulheit und Unlust mancher Menschen zum Fenster hinausgeworfen werden müssen.
Jedem, der sich hier nun angesprochen fühlt, weil er sich selbst immer wieder vor dem Arbeiten drückt, kann ich also nur empfehlen, endlich zu handeln. Jeder Tag, an dem man nicht arbeitet, ist im Grunde ein verlorener Tag, den man ganz sinn. Und zwecklos verschwendet. Also, such dir ‘nen Job!